Medikamente gegen Heuschnupfen

Heuschnupfen kann durch Medikamente wie Antihistaminika und Antiallergika entgegengewirkt werden. Empfohlene Verabreichungsform sind Nasensprays, Augentropfen oder Tabletten - unter Umständen in Kombination mit Kortison. Auch Therapien der Komplementärmedizin können helfen.

 

Die Medikamentgruppen können grob in die folgenden Kategorien unterteilt werden:

  • Cromone/Mastzellstabilisatoren: Wirkstoffe, welche die Freisetzung von Histaminen verhindern und auf den Nasenfluss und den nasalen Juckreiz einwirken. Sie sind sehr gut verträglich. Die Zeit bis eine Wirkung einsetzt liegt aber bei mehreren Tagen, so dass diese Medikamente nicht bei akuten Beschwerden eingesetzt werden.
  • Antihistaminika (auch Histamin-Rezeptorenblocker genannt) sind Histamin-Gegenspieler. Das Histamin wird bei Allergien im Körper ausgeschüttet und führt zu den typischen Allergie-Symptomen. Die Antihistaminika unterdrücken die Wirkung des Histamins und sind gegen die meisten der Symptome der allergischen Rhinitis wirksam. Die Antihistaminika der ersten Generation wirkten ermüdend, die moderneren sind besser verträglich. Fragen Sie bitte Ihre Apothekerin oder Ihren Apotheker.
  • Abschwellende Nasensprays: sie verengen die Blutgefässe der Nasenschleimhaut und können gegen allergiebedingten Schnupfen sowie auch brennende Augen eingesetzt werden. Die Wirkung setzt in der Regel sehr schnell ein, diese Sorte Medikament sollte aber nicht länger als 2-3 eingesetzt werden, da ansonsten eine Schädigung der Nasenschleimhäute eintreten könnte.
  • Kortison: Informationen dazu haben wir auf einer eigenen Seite zusammengestellt
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Eine Auflistung von Medikamenten welche Sie in der Apotheke erhalten, mit einer guten und verständlichen Beschreibung finden Sie hier: http://www.gesundheitsspiegel.de/?page_id=62