(Hypo-) Sensibilisierung gegen Heuschnupfen

Die Hyposensibilisierung besteht darin, dass eine Dosis der verursachenden Allergene in der Steigerungsphase gespritzt werden, damit der Körper sich daran gewöhnt. Voraussetzung ist also, dass die allergieauslösenden Pollenarten bekannt sind. Die Gesamtdauer der Hyposensibilisierung beträgt 3 bis 5 Jahre (wobei jeweils nur in bestimmten Monaten gespritzt wird). Diese Art von Behandlung sollte nur bei intensivem und langanhaltendem Problemen mit Heuschnupfen in Betracht gezogen werden. Sie gilt allgemein als überflüssig wenn man nur einige Tage im Jahr an Heuschnupfen leidet. Allerdings ist es bislang die einzige kausale Therapie und die Resultate sind über lange Zeit hinweg gesehen sehr vielversprechend. Wenn Sie bei Ihnen die Symptome sehr stark sind und Sie stark darunter leiden, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt darüber. Ein grosses Problem ist, dass der Körper gegen alle allergieverursachenden Pollenarten sensibilisiert werden muss. Die meisten Pollenallergiker leiden jedoch unter mehreren bis recht vielen Pollenarten, was die Sensibilisierung entsprechend aufwändiger macht.

 

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Hyposensibilisierung, Hypersensibilisierung, Desensibilisierung und Sensibilisierung? Beim Thema Heuschnupfen, bzw. Pollenallergien bedeuten diese Begriffe alle dasselbe!