Die Pollen der Eiche können zu Pollenallergie führen

Die Eichen (Quercus) sind eine Gattung von Laubgehölzen aus der Familie der Buchengewächse (Fagaceae). Die Gattung umfasst etwa 600 Arten und ist die wichtigste Laubbaumgattung der Nordhalbkugel. Die Früchte der Eichen hatten früher grosse Bedeutung für die Schweinehaltung. Für die Wildschweine gehören sie nach wie vor zu der bevorzugten Nahrungsquelle. Eichen sind sommergrüne oder immergrüne Bäume. Sie sind einhäusig getrenntgeschlechtig. Die Blüten sind sehr einfache gebaut, wie es bei windbestäubten Pflanzen meistens der Fall ist. Sie blühen von Anfang April bis Ende Mai. Die Eichen beherbergen eine ungewöhnliche Vielfalt von Insekten. Es können bis zu 1000 verschiedene Arten in einer Eichenkrone gefunden werden. Unter anderem bietet die Eiche für die Raupen von über 100 Schmetterlingsarten Nahrung. Bekannt ist auch, dass an den Wurzeln der Steineiche der beliebte und teure Trüffelpilz gedeiht. Das Holz der Eichen wurde vom Menschen immer schon hoch geschätzt, als Eichenfässer für die Lagerung von Wein, zur Herstellung von Möbeln, Schiffen oder im Hausbau. Eichenholz gilt auch als gutes Brennholz mit einem hohen Heizwert. Die ältesten bekannten Eichen sind weit über 1000 Jahre alt.

 

  • Hauptblühzeit: April, Mai
  • Vorblühzeit: März
  • Nachblühzeit: Juni

 

Die Blühzeiten unterscheiden sich regional und sind teilweise auch von Jahr zu Jahr verschieden! Grundsätzlich verschiebt sich die Blühzeit in höher gelegenen Regionen zeitlich nach hinten. Einen detaillierten Pollenkalender finden Sie hier