Die Pollen der Erle können zu Pollenallergie führen

Die Erlen (Alnus) sind eine Gattung von Pflanzen der Familie der Birkengewächse (Betulaceae). In Mitteleuropa sind drei verschiedene Arten heimisch, die Schwarz-, Grün- und Grauerle. Weltweit gibt es 35 Arten. Diese sind bis auf eine Ausnahme auf die Nordhalbkugel beschränkt. Die Erlen sind wie alle Birkengewächse getrenntgeschlechtig. Die weiblichen Blüten (Kätzchen) verholzen und werden deshalb als Zapfen bezeichnet. Erlen lieben Wasser, daher sind sie meistens an Bachläufen und an Ufern von Seen und Flüssen zu finden. Sehr feuchte Standorte sind oft nährstoffarm. Erlen können jedoch problemlos an nährstoffarmen Standorten gedeihen, da ihre Wurzeln in Wurzelknöllchen eine Symbiose mit stickstofffixierenden Bakterien eingehen. Dies ermöglicht es den Erlen, an Stellen mit wenig Nährstoffen zu leben. Sie sind oft Pionierpflanzen an Standorten, die ohne Pflanzenbewuchs sind, zum Beispiel nach Lawinen. Sie bereiten anderen Pflanzen den Boden auf. Auch als Uferschutz gegen Ausspülung sind sie gern gesehen und gelten als ökologisch wertvoll.

 

Einen speziellen Artikel zum Thema "Purpurerle" finden Sie hier. Diese Erlenart welche in einigen Städten angepflanzt worden ist, hat nämlich leider die Eigenschaft, bereits um Weihnachten zu blühen und damit Pollen zu erzeugen!

 

Schwarzkümmel gegen Heuschnupfen

 

  • Hauptblühzeit: Februar, März
  • Vorblühzeit: Januar. Ausnahme: Purpurerle, bereits ab Dezember!
  • Nachblühzeit: April

 

Die Blühzeiten unterscheiden sich regional und sind teilweise auch von Jahr zu Jahr verschieden! Grundsätzlich verschiebt sich die Blühzeit in höher gelegenen Regionen zeitlich nach hinten. Einen detaillierten Pollenkalender finden Sie hier