Die Pollen der Pappel können zu Pollenallergie führen

Die Pappeln (Populus) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Weidengewächse (Salicaceae). Diese meist baumförmigen Pflanzen sind in Nordamerika und Eurasien heimisch. Sie wachsen an Flussufern und in Wäldern und werden häufig zur Gewinnung von Holz, Papier und Energie angebaut. Sie sind sommergrün und erreichen 30 bis 45 Meter Wuchshöhe. Sie werden meist 100 bis 200 Jahre alt. Sie sind zweihäusig, es gibt also männliche und weibliche Pflanzen. Das Holz der Pappeln hat einen sehr hohen Zelluloseanteil und wird deswegen auch als Rohstoff für die Papierherstellung benutzt. Zudem gehören Pappeln zu den am schnellsten wachsenden Gehölzen der gemässigten Breiten. Die Blütenstände sind gestielte, hängende Kätzchen. Die männlichen und die weiblichen Kätzchen sehen sehr ähnlich aus. Die Pappeln werden vom Wind bestäubt und die Blüten erscheinen vor den Blättern. Die Blütezeit ist März, April und Mai. Die Ausbreitung der nur einige Zehntel Milligramm schweren Samen erfolgt durch den Wind. Ein Baum kann pro Jahr über 25 Millionen Samen produzieren. Pappeln wachsen schnell, sind einfach zu vermehren und bilden meist aufrechte, ausgeprägte Hauptstämme. Diese Eigenschaften machen Pappelholz zu einem beliebten Nutzholz. Weltweit gibt es rund 6,7 Millionen Hektar gepflanzte Pappeln.

 

Blütezeit der Pappel

 

  • Hauptblühzeit: März, April
  • Vorblühzeit: März
  • Nachblühzeit: Mai

 

Die Blühzeiten unterscheiden sich regional und sind teilweise auch von Jahr zu Jahr verschieden! Grundsätzlich verschiebt sich die Blühzeit in höher gelegenen Regionen zeitlich nach hinten. Einen detaillierten Pollenkalender für Ihre Region finden Sie hier.

 

Kreuzallergien der Pappel

 

Bei einer Allergie auf Pollen der Pappel können die folgenden Kreuzallergien möglich sein:

 

 

(Quelle der Daten für Kreuzallergien: Wikipedia)