Die Pollen der Ulme können zu Pollenallergie führen

Die Ulmen (Ulmus), auch Rüster, Rusten oder Effe genannt, bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Ulmengewächse (Ulmaceae). Die Ulmen sind immergrüne oder laubabwerfende Bäume oder Sträucher, die Wuchshöhen von bis zu 35 Metern erreichen. Die wechselständig und zweizeilig am Zweig angeordneten Laubblätter sind gestielt. Sie sind oft dreispitzig und werden oft mit der Hasel verwechselt. Junge Ulmenblätter sind essbar. Die unscheinbaren Blüten sind meist zwittrig. Die Blüten erscheinen bei sommergrünen Arten vor den Blättern. Die Blütezeit der in Mitteleuropa heimischen Ulmenarten ist zweite Hälfte Februar, März und April. Die Bestäubung erfolgt durch den Wind. Auch die Früchte, Flügelnüsse genannt, werden durch den Wind verbreitet. Einige Ulmenarten haben in der Traditionellen Chinesischen Medizin eine Bedeutung. Das Holz vieler Ulmenarten ist beliebt. Es hat jedoch keine grosse wirtschaftliche Bedeutung. Das liegt unter anderem auch an dem seit 1920 zu beobachtenden Ulmensterben, welches durch einen Pilz hervorgerufen wird und bisher noch nicht gestoppt werden konnte. Das Holz ist zäh, mässig hart, sehr stoss- und druckfest und gut zu bearbeiten. Es wird zu Furnieren, Möbeln, Gewehrschaften, Parkett und Täfelungen verarbeitet. Früher wurden auch Langbögen, Felgen, Räder, Speichen und Wagenkästen aus Ulmenholz gefertigt.

 

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  • Hauptblühzeit: April, Mai
  • Vorblühzeit: März
  • Nachblühzeit: Mai

 

Die Blühzeiten unterscheiden sich regional und sind teilweise auch von Jahr zu Jahr verschieden! Grundsätzlich verschiebt sich die Blühzeit in höher gelegenen Regionen zeitlich nach hinten. Einen detaillierten Pollenkalender finden Sie hier