Gerötete Augen als Symptom der Pollenallergie

Gerötete Augen sind bei einem Heuschnupfen, medizinisch allergische Rhinitis genannt, ein recht häufiges Symptom. Es handelt sich dabei um eine Entzündung der Bindehaut, medizinisch Konjunktivitis genannt. Bei einer Bindehautentzündung sind eine verstärkte Durchblutung und damit Rötung der Bindehaut, eine ödematöse Bindehautschwellung, eine Verengung der Lidspalte, vermehrter Tränenfluss, Lichtscheu, Zusammenkneifen der Augenlider, Juckreiz, Fremdkörpergefühl, Brennen und teilweise starke Schmerzen zu beobachten. Darüber hinaus können auch Veränderungen an der Schleimhaut entstehen.

 

Mit cromoglicinsäurehaltige Augentropfen wird die allergische Reaktion unterbrochen. Zusätzlich werden lokal angewendete und entzündungshemmend wirkende Glukokortikoide verabreicht. Diese Medikamente lindern die Bindehautentzündung, sie können jedoch nicht den Heuschnupfen an sich heilen. Bei der Konjunktivitis aufgrund von allergischer Rhinitis handelt es sich um ein so genanntes konstitutionelles Leiden, welches therapeutisch wirksam gemildert, aber nicht geheilt werden kann, da die Veranlagung ererbt und unveränderlich ist.